Wir über uns...

 

 

 



Die Entstehung der Skaterabteilung des SF-Lechtingen

Die Ursprünge des Inlineskaten in Lechtingen gehen auf den Sommer 1997 zurück. Damals verabredeten sich fünf junge Frauen zum sonntäglichen Skaten ab 13:00 Uhr. Bei gutem Wetter ging es in Hartschalenschuhen mit 72 mm Rollen nach Rulle-Ost, Icker oder auch mal zum Kanal. Während das Rollen schnell gute Fortschritte machte, bereitete das Bremsen doch über viele Monate große Schwierigkeiten. Deshalb fuhren die Damen bergab von Laternenpfahl zu Laternenpfahl. Dessen überdrüssig verbrachten sie einige Sonntage im Wallenhorster Industriegebiet nur mit dem Üben der richtigen Bremstechniken.

Unsere persönlichen Wettkampfzeiten....

Unsere persönlichen Wettkampfzeiten...

...weiter mit Linksklick direkt auf dem Bild!



Inspiriert durch den neuen Trendsport und angesteckt vom Spaß der Truppe, durften nach und nach auch Freundinnen und Ehemänner ihr Glück probieren. So lernten immer mehr Sportler, wie man skatet, bremst und fällt. Im Sommer 1999 wurde Inline-Skaten dann in das Programm der Sportfreunde Lechtingen aufgenommen. Zur gemeinsamen Ausfahrt oder Technikschulung trafen sich nun alle Interessierten jeden Mittwoch um 19:00 Uhr an der alten Lechtinger Turnhalle. Angeführt von der Übungsleiterin Silvia Wulftange war nun eine Gruppe von 10 bis 15 Skatern keine Seltenheit mehr auf den Lechtinger Nebenstraßen. Nach gut einer Stunde war dann die Strecke geschafft, die Trinkflasche geleert und die Kondition verbessert.

Einen wahren Schub erlebten wir im Herbst 2000 , als die Gemeinde Wallenhorst das Skaten auch in der neuen Lechtinger Mehrzweckhalle genehmigte. Jetzt stand dem Technik-, Brems- und Ausdauertraining auch im Winter nichts mehr im Wege. Gerade für Anfänger erwies sich das Üben auf dem ebenen Hallenboden und zwischen den gepolsterten Wänden als ideales Terrain. Seit dem Frühjahr 2001 gibt es nun auch für Kinder jeden Montag von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr Gelegenheit, sich auf 8 Rollen zu bewegen. Ihnen machen die Fallübungen auf dem Parkplatz vor der Mehrzweckhalle immer am meisten Spaß. Aber auch die Ausfahrten an der alten Lechtinger Schule vorbei gehören zum Trainingsmontag dazu. Angeleitet wird auch die Kindergruppe von Silvia Wulftange, doch 4 Jugendliche Anne, Michi, René und Paul helfen jeden Montag tatkräftig mit, den “Sack Flöhe” (Originalton einiger Eltern) zu hüten

Ein weiteres historisches Datum war der 10. September 2000. Für den 27. Berlin-Marathon hatten sich auch 4 Lechtinger Skater angemeldet. Nach einer aktiven Vorbereitungssaison mit Wettkämpfen in der Region und vielen Ausdauer-Trainingseinheiten ging es morgens um 8:45 Uhr auf die abgesperrte Strecke durch Berlin. Weil die Vier die falsche U-Bahn genommen hatten, mussten sie sich zum Start ans Ende des 8.000 Teilnehmer starken Feldes stellen. Nach 1:48 Std. kamen sie erschöpft aber auch überglücklich auf Platz 3.875 ff gemeinsam ins Ziel. Es war eine unvergessliche Stadtrundfahrt, auch wenn sie von den Berliner Sehenswürdigkeiten nicht viel gesehen haben. Angespornt vom Skaterlatein der Marathonteilnehmer und überwältigt von den Unmengen an “Glückshormonen”, die offenbar während des Wettkampfes im Körper produziert wurden, entschlossen sich nun immer mehr Sportler der Sportfreunde Lechtingen zum Skaten und zur Teilnahme am nächsten Berlin-Marathon.

Als Folge mussten nach den Osterferien 2001 sowohl die Kinder- als auch die Erwachsenengruppe nach Können und Alter getrennt werden. Die Kinder fuhren nun schon bis nach Rulle, die Erwachsenen suchten sich neue Strecken in Engter, Halen, Büren oder am Kanal.

Inzwischen lassen sich gar nicht mehr alle Ereignisse der stetig wachsenden Gruppe aufzählen. Gemeinsam geht es nun jedes Jahr mit dem Bus zum Spielbanken-Marathon nach Hannover, zur Nacht von Borgholzhausen, nach Bremen, nach Berlin oder zum Abendlauf nach Wallenhorst. Auch die gemütlichen Ausfahrten mit anderen Gruppen in die nähere Umgebung und das Rollen auf den Wällen von Osnabrück sind für die Gruppe der 15 bis 55 Jährigen immer wieder eine tolle Erfahrung. Trainingsinhalte sind nun das Windschatten-Fahren in der Gruppe, das Übersetzen in den Kurven und das gleichmäßige Langstreckenskaten bei höheren Geschwindigkeiten.

Vorläufiger Höhepunkt ist der 29. September 2003:
Es starten 7 Skaterinnen und 11 Skater aus Lechtingen beim größten Skater-Marathon-Rennen der Welt in Berlin. Unterstützt durch die besten Fans geht es in leistungsgleichen Kleingruppen und im Windschatten der Vereinskollegen auf die Strecke. Vordere Plätze bei den Jugendlichen, Durchschnittsgeschwindigkeiten von 30 km/h und Zielankünfte aller Lechtinger in der ersten Hälfte des 10.000 Teilnehmerfeldes sind eine hohe Messlatte für die Zukunft.

Aktuell darf man feststellen, dass Inlineskaten aus dem Lechtinger Vereinsleben nicht mehr wegzudenken ist. Die inzwischen über 80-köpfige Abteilung ist zu einer tollen Truppe zusammengewachsen. “Fit auf der Rolle” ist als geflügeltes Wort das Leitmotiv für Alle.


Für 2004 hatten wir uns neue Ziele gesetzt:

  • am 14. März stand die Lechtinger Mehrzweckhalle zum Skatertag allen Anfängern und Fortgeschrittenen für die verschiedensten Übungen zur Verfügung.
  • am 26. Juni fand das 1. Lechtinger Speedskate-Event statt. Ab 17:00 Uhr hatten Kinder, Hobby- und Fitnessläufer sowie Speedskater die Möglichkeit, auf dem abgesperrten Rundkurs durch Lechtingen zu skaten.

 
Was haben wir für ein tolles Jahr erlebt.
2005
stellt wohl den bisherigen Höhepunkt unserer Skateraktivitäten dar. Hier einige Eindrücke:

  • Mona, Britta, Carolin, Merve, Michael und Jannik haben an allen 7 Kids-Cup Rennen teilgenommen     und die Sportfreunde Lechtingen auf Anhieb zum erfolgreichsten Verein Niedersachsens gemacht.    
    So sind Mona, Carolin und Merve Landesmeisterinnen in ihren Altersklassen geworden. Super !
    (vergl. „Berichte / Kids-Cup 2005“).
  • Die Rooldies (Martin, Jörg, Michael, Gregor, Jürgen, Dirk, Jürgen) haben sich nach dem guten Auftakt auf Nordstrand kontinuierlich gesteigert und den 6. Platz unter 12 Mannschaften belegt.
    Toll, dass es die Männer nun sogar auf einer kanadischen Briefmarke gibt !
    (vergl. „Berichte / Rooldies“)
  • Aktive Tagesausflüge mit der ganzen Truppe haben wir am 18. Juni nach Beedenbostel und am 27.    August nach Stade mit jeweils voll besetzten Reisebussen unternommen. Das war schon stark fürs    Gemeinschaftserlebnis und auch sportlich vom Feinsten.
  • Das 2. Lechtinger Speedskate Event hat mit 380 aktiven Inlineskatern unsere Erwartungen übertroffen.    Schade nur, dass die Zeitmessung bei den 5,9 km und 11,8 km Rennen nicht 100%ig funktioniert hat    und es mittags noch geregnet hat.
    (vergl.”Bericht / 2. Lechtinger Speedskate-Event”)
  • Mit Nordic-Skating haben wir eine neue Trendsportart gemeinsam getestet. Silvia und Michael St.    haben Übungsleiterkurse belegt und seit Juni trifft sich die neue Gruppe bereits regelmäßig samstags.
     (vergl. „Nordic-Skating“)
  • In Berlin hagelte es mal wieder persönliche Bestzeiten. So viele Lechtinger Skater sind noch nie unter 01:30 Stunden geblieben. Wir mussten jedoch auch erfahren, dass Berlin nicht nur ein schnelles, sondern auch ein gefährliches Pflaster ist
    (vergl. „Berichte / Berlin 2005“)
     

Auch das Jahr 2006 war wieder von den regelmäßigen Trainingsstunden und den zahlreichen Rennveranstaltungen für unsere Jugendlichen und für die Erwachsenen geprägt:

  • So war die verstärkte Kids-Cup Gruppe der 10 – 15 jährigen wieder bei allen 7 Rennen in Niedersachsen am Start, holte einige Landesmeisterschaften in unseren Ortsteil und skatete die Sportfreunde zum erfolgreichsten Verein Niedersachsens.
    (vergl. „Berichte / Geht nicht gibt´s nicht“)
  • Auch die Männermannschaft „Rooldies“ und das Frauenteam „RedExpress“ ( Silvia, Sabine, Britta, Steffi, Anne und Martina ) gingen bei allen 8 Rennen der NordCup / NordLiga-Serie an den Start, fuhren erfolgreich und sind aus den norddeutschen Mannschaften nicht mehr wegzudenken.
  • Wie bei den Jugendlichen sind auch unter den Erwachsenen bereits Freundschaften zwischen den  Konkurrenten entstanden. So werden die Renntermine nicht nur zu einem sportlichen Wettkampf sondern zusätzlich zu einem gesellschaftlichen Miteinander.
  • Der vorläufige Höhepunkt für die Rooldies war die Teilnahme an den 24 Stunden von Le Mans. Beim wohl größten Mannschaftsrennen Europas lieferten Sie eine hervorragende Teamleistung ab, belegten eine tolle Platzierung ( Platz 51 unter 572 Mannschaften ) und machten Erfahrungen, von denen sie ihren Enkeln noch berichten werden.
    (vergl. „Berichte / 24 h le mans“ )
  • Auch die Arbeiten rund um unser 3. Lechtinger Speedskate Event am 24. Juni haben uns stark beschäftigt. Weil aber die ganze Truppe bei der Vorbereitung und der Durchführung aktiv mitarbeitet, sind die 3 Kids-Cup Rennen, Lechtingens 30er mit NordCup / NordLiga-Wertung sowie der 12 km Ford-Heiter Hobby- und Fittnesslauf inzwischen eine reibungslose Angelegenheit und für uns immer wieder der organisatorische Saisonhöhepunkt. Als Belohnung nahmen wir alle die tolle Atmosphäre „Skater zu Gast bei Freunden“ mit in die zweite Saisonhälfte.
    ( vergl. „Berichte / 3. Event“)
  • Den Saisonabschluss bildete traditionell der Berlin-Marathon. Bereits zum siebten mal beteiligten sich die Lechtinger InlineskaterInnen am größten Marathonereignis Deutschlands.
    (vergl. „Berichte / Berlin-Marathon 2006“)
  • In den Wintermonaten geht es nun  mit dem Hallentraining, weiterhin getrennt in zwei Jugendgruppen am Montag und einer Erwachsenengruppe am Freitag, weiter. Unter Anleitung von unserem Physiotherapeuten Gerd und seinem Sohn Maik möchten wir Älteren unsere Beweglichkeit und unsere Technik verbessern.
    Ob das klappt ? 

Was wird das Jahr 2007 bringen?
 

letzte Änderung: Februar 2007